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Archive for the ‘Vertrauen’ Category

Bewerbung: „Von weiteren Angaben möchte ich hier Abstand nehmen …“

Das etwas andere Selbstmarketing

Sehr geehrte zuständige Person oder digitale Empfangseinrichtung der Personalstelle,

hiermit bewerbe ich mich auf eine Stelle in ihrem Haus. Von weiteren Angaben möchte ich hier Abstand nehmen und erwarte insoweit Ihr Verständnis, da Hinweise auf mein Geschlecht, Alter, Herkunft, Werdegang, Berufsperspektiven oder sonstige Informationen über mich bei Ihnen Vorurteile und Diskriminierungen im Rahmen des Entscheidungsprozesses auslösen könnten.

Dabei berufe ich mich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Artikel 3 Grundgesetz (GG) sowie

  • Richtlinie 2000/43/EG des Rates vom 29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft (ABl. EG Nr. L 180 S. 22),
  • Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (ABl. EG Nr. L 303 S. 16),
  • Richtlinie 2002/73/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. September 2002 zur Änderung der Richtlinie 76/207/EWG des Rates zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg sowie in Bezug auf die Arbeitsbedingungen (ABl. EG Nr. L 269 S. 15) und
  • Richtlinie 2004/113/EG des Rates vom 13. Dezember 2004 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen (ABl. Nr. L 373 vom 21/12/2004 S. 37–43).

Rein vorsorglich weise ich darauf hin, dass ich eine Ablehnung meiner Bewerbung als einen Verstoß gegen eine dieser Normen verstehen muss und insoweit meinen Anwalt instruiert habe, ohne weitere Ankündigungen den Klageweg zu beschreiten. Die wirtschaftlichen Kosten gehen dabei im Ergebnis zu Ihren Lasten.

In Erwartung der Mitteilung eines Terminvorschlags zum Arbeitsbeginn sowie angemesse Vergütungs- und flexible Arbeitszeitmodelle, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
gez. BewerberIn

P.S.:  Auf eine Absenderadresse wurde bewusst verzichtet um keine Rückschlüsse zuzulassen.
Bitte hinterlegen Sie einen anonymisierten Umschlag mit den notwendigen Unterlagen am kommenden Donnerstag um exakt 11:25 Uhr auf der kleinen grünen Bank im Park vor Ihrem Zentralgebäude.

gefunden bei:  Online-Personalberater

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Warum sind Basispreise Voraussetzung für eine gute Geschäftsbeziehung?

Beiträge aller Teilnehmer zur Blogparade

Große Kunden hohe Preise – kleine Kunden niedrige Preise

HandschlagVerfahren Sie auch so? Dann rate ich Ihnen Ihre Strategie zu überdenken.
Diese Praxis der „Preiskalkulation“ scheint um sich zu greifen. Zunehmend stelle ich fest, dass gerade kleinere Unternehmen versucht sind, zu fordern was zu kriegen ist. Verständlich, aber aus meiner Sicht unseriös.
Was signalisieren Sie mit individuellen Basispreisen?

  • Unsicherheit in der Preisfindung zur eigenen Leistungsqualität,
  • Liquiditätsengpässe
  • Verhandlungunsicherheit
  • Unberechenbarkeit
  • und nicht zuletzt Respektlosigkeit zum Kunden.

Gemeint sind hier keineswegs nachvollziehbar, abgesprochene Endpreise. Es ist reine Verhandlungssache wie viel Sie rabattieren oder welche Zusatzleistungen Sie kostenfrei erbringen, solange Sie auf der Grundlage von festen Preisen agieren.

Es geht um Ihre Reputation
Gehen Sie davon aus, dass Kunden gerne über errungene Preisnachlässe, Spezialpreise oder günstige Konditionen reden – gerade dann, wenn Ihr Kunde Sie empfehlen möchte. (mehr …)

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Vor jeder technischen Leistung steht das kreative Konzept

Sysivos

hätte Sysivos ein wenig nachgedacht 🙂

In der Dienstleistungsbranche ist es ein häufig diskutiertes Phänomen
Kreative Dienstleistungen werden unterschätzt und erfahren wenig Wertschätzung.  Ein Grund ist die wage Messbarkeit der geistigen Leistung, ein anderer der bevorstehende und noch unsichtbare Weg bis zur Fertigstellung des gewünschten Produktes.  Hinzu kommen Unkenntnis oder Halbwissen über die Entwicklungsschritte und ihre Auswirkungen.  Diese, aus Kundensicht, unsicheren Faktoren haben zur Folge, dass lediglich das Endprodukt im Fokus steht.

Was bedeutet das für den Dienstleistungsanbieter?
Viele versuchen ihre Kunden zu missionieren, ihm detailliert zu erklären wie spannend ihr Angebot ist, andere nehmen die Kundenhaltung zum Anlass und gehen kräftig mit ihrem Preis herunter – getreu dem Motto „was nicht sichtbar ist, darf nicht viel kosten“.
Kundenmeinungen wie – Beratung ist keine Dienstleistung, sie muss also weder wertgeschätzt noch honoriert werden, ist die Folge.  Leider übernehmen einige Dienstleister diese Haltung und heizen damit den Wettbewerb unbeabsichtigt an.

Ideenreifezeit – aus geistiger Leistung formen sich Theorien
Die geistige Leistung, bestehend aus erworbenem Wissen, Erfahrung und dem Talent diese Faktoren günstig und zielführend miteinander zu verknüpfen, ist eine Gabe und wertige Kompetenz.  Wer dazu noch kreative und kommunikative Fähigkeiten besitzt, um daraus Ideen wachsen zu lassen, Konzepte / Theorien zu entwickeln und neue Wege zu finden, der besitzt ein Leistungspaket der besonderen Art. (hier ein weiterführender Artikel zur Messbarkeit von Kompetenz)

Theorien mit geeignetem Werkzeug umsetzen
Um Konzepte, Pläne und Ideen in die Tat umzusetzen, bedarf es professioneller Werkzeuge. Professionell bedeutet hier Zeit- und Kostenersparnis.  Die Kombination aus Kreativität und dem virtuosen Umgang mit wertigem Handwerkszeug, sichert die gewünschte Wirkung und somit den Gewinn.

Nicht der Meißel formt die Skulptur, sondern die Idee. Ist der Meißel aber stumpf, formt sich die beste Idee nicht zu einem wirkungsvollen Produkt.

Wie erfahren Dienstleister mehr Wertschätzung?
Ohne den Vertrauensvorschuss vom Kunden ist eine angemessene Honorierung schwerlich (mehr …)

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Kommunikation ist alles! Ohne sie ist alles nichts?

Ein Bericht im TV erinnerte mich wieder, dass das „heimliche“ Motto -zurück zu deinen Wurzeln- oder besser gesagt –schau was sinnvoll und gut für dich ist-, gerade seine Renaissance erfährt.

In meinem Artikel, letztes Jahr 07.2007, –mit der Email durch die Wand– schrieb ich über die „Kommunikationslosigkeit“ via Email.

[…] Präzise Frage, schnelle klare Antwort! Ist das die Regel? (mehr …)

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Die Botschaft hört er wohl, allein ihm fehlt der Glaube …

Passt Ihre Art der Ansprache zu Ihrem Kunden?

Definition der Zielgruppe und Qualität der Information vorausgesetzt, gelangt die Nachricht nur in das Bewusstsein Ihres Kunden, wenn der Verkäufer (Sie) die „richtige“ Antenne ausgefahren hat.
Das heißt, Sie hören aktiv zu und damit stellen Sie sich auf Ihr Gegenüber ein.
Ja, es braucht Empathie, das Einfühlungsvermögen aber auch das Wissen um die verschiedenen Kundentypen.

Wer sitzt Ihnen gegenüber?
Welchen „Sinnestypen“ nehmen Sie wahr?
Ihr Kunde und auch Sie benutzen vier Sinneskanäle. Bei jedem Menschen ist ein bestimmter Kanal besonders stark ausgeprägt. Das zu erkennen ist wichtig, damit die Kommunikation und das gegenseitige Verstandenwerden Hand in Hand gehen.
Senden Sie auf dem falschen Kanal und haben Ihre Antennen nicht auf Ihren Kunden ausgerichtet, geht wertvolle Information und Bindung/Sympathie verloren.

An den Formulierungen erkennen Sie den domionanten Sinneskanal Ihres Kunden.

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Visueller Typ:
Das Auge– „Ich sehe, Sie haben …„, „Ich erkenne, dass …„ ,“Ich möchte auf einen Blick erkennen …“
(mehr …)

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Verkaufprozesse sind eingebettet in die Unternehmens-Führung

Manch Vertriebler betrachtet sich als den Mittelpunkt des Unternehmens.
Getreu dem Motto: „Ohne mich wird kein Umsatz generiert“.

Nicht das dies falsch wäre, aber es ist auch nicht die ganze Wahrheit. Ohne die Unterstützung der gesamten Unternehmensmanschaft (Verwaltung, Akquise, Technik, Support, EDV-Tools, etc.) könnte der beste Vertriebler „einpacken“.
Jeder ist mit jedem verbunden und deshalb ist es letztlich das TEAM aus allen Kompetenzen, das gewinnt.

Unter Berücksichtigung dieser Voraussetzung wird schnell klar, dass ein Team geführt und gebrieft werden muß. Und damit sind wir bei der Unternehmensführung, die sich im Vertriebsteam, Büroteam etc. fortsetzt und ihre Qualität dort unter Beweis stellt.
Mangelnde oder gar schlechte Führung wird sofort „bestraft“, nämlich durch unzufriedenen Mitarbeiter, Kundenrückgang bis hin zu Umsatzeinbußen.

Warum wird die zukunftsorientierte Führung in vielen Unternehmen so sträflich vernachlässigt?
Unterstrichen wird dieser Umstand oft durch den -blinden Fleck- in Sachen Prozessoptimierung. Bevor von Kundengewinnung, -orientierung gesprochen oder geworben werden kann, gilt es die Unternehmenskultur auf den Püfstand zu stellen.
Unternehmens-

  • -Zweck
  • -Identität
  • -Grundsätze
  • -Ziele
  • -Führungsverantwortung
  • -Marketing
  • -Maßnahmen

und mit welchen Mitarbeitern ist dies realisierbar.
Ein weiterer Schritt ist die Prozessoptimierung und das Entwickeln von Standards.
Auf einem solch gut beackerten „internen Boden“ kann der Vertrieb wahrlich zu Höchstform auflaufen und nicht nur er.

Die rechte Mischung macht´s.

Allein Kundengewinnung OHNE Kundenbindung zu praktizieren oder umgekehrt kann nicht der rechte Weg sein. Unternehmens-Prozesse analysieren, um sie gewinnbringend zu optimieren, ist der erste strategisch nachhaltige Ansatzpunkt. Richtig meint acquisa

[…] Jedes Unternehmen besitzt mehr oder weniger gute Prozesse, um Interessenten in Kunden zu verwandeln […],

aber den ausschließlichen Fokus auf Lead-Generierung zu setzen, scheint aus der „Not“ geboren zu sein. (mehr …)

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Empfehlen Sie sich im Kundengespräch?

Humor und Psychologie 🙂

Trotz gezielt gewählter Ansprache hat Ihr Kunde manchmal ein ungutes Bauchgefühl? Er ist verunsichert, auch wenn er das nicht sofort zeigt.
Eindruck und Worte passen nicht zusammen. Sofort oder irgendwann wird er deshalb die Verbindung zu Ihnen lösen.

Passt Ihre Körpersprache zu Ihrer Persönlichkeit und unterstreicht sie das, was Sie sagen?
Beide Komponenten müssen vom Gesprächspartner als passend wahrgenommen werden, dann öffnet sich die „Tür“ zu seiner Aufmerksamkeit.
Er hört gerne zu, fühlt sich verstanden und fasst Vertrauen.

Ohne Vertrauen kein erfolgreiches Kundengespräch
Kein Partner wird Ihnen etwas abkaufen oder mit Ihnen eine geschäftliche Verbindung eingehen, wenn er nicht hoffen kann, dass er einen vertrauenswürdigen Partner in Ihnen vor sich hat.
Dieses positive Gefühl wird durch Ihre Körpersprache vermittelt. Sie drückt mehr als Worte aus. Strategie und Persönlichkeit gehören wahrhaftig zusammen.

Von der Theorie zum praktischen Tiefflug.

Während Herr Stromberg sich schauspielerisch und ironisch dem Thema annimmt, ist dieser Herr ein „Profi“ in Sachen Kundengespräch (am Telefon).
Ein unbeabsichtigtes Beispiel wie man es nicht machen sollte.
Halten Sie bis zum Ende durch; wegen des Lerneffekts. 🙂

Ergänzend, in puncto Small Talk, erhalten Sie hier Unterstützung.

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