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Archive for the ‘Flopp’ Category

Coca-Cola´s Erfahrungen mit spanischen Kühlsystemen

Bei der Markteinführung ihrer 2-Liter-Flasche in Spanien

wasserflasche.jpghatte das Marketing-Team nicht bedacht, dass zum Zeitpunkt der Markteinführung die meisten Spanier nur kleine Kühlschränke besaßen, in denen die Flasche nicht hineinpasst.

Lauwarm wollte niemand die süße Limonade trinken.
Die Einführung misslang.

>>> meine zwei Pfennig
Marketing-Kampagnen basieren auf Informationen rund um das Produkt. Dazu gehören Verpackung, Logistik, so wie auch die örtlichen Gegebenheiten.
Mit einer nachhaltigen Analyse und maximaler Kenntnis der Rahmenbedingungen sind Maßnahmen gut plan- und durchführbar.

Der Handwerker, muss das Umfeld seiner Zielgruppe genauso gut kennen, wie ein großes Unternehmen, um effektiv und erfolgreich zu sein.

>> Teil einer Serie, Fortsetzung folgt >>
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Weiß, die Farbe der Unschuld?

mc-clown2.jpgVor einiger Zeit erlitt der McD-Konzern mit einer Werbekampagne in Japan Schiffbruch. Grund dafür war das Maskottchen des Konzerns, der Clown „Ronald-McDonald“, welcher üblicherweise mit einem weißgeschminkten Gesicht auftritt.

In Japan ist ein weißgeschminktes Gesicht aber ein Synonym für den Tod …
Die Kampagne schlug fehl.

Eine fatale Annahme ist, zu denken alle dächten ebenso wie wir. Das Marketingkonzept ist im Kontext zu sehen, denn jeder Teil beinflußt den Erfolg. So auch hier.
Im Verhältnis ist das „weiße Gesicht“ ein winziger Aspekt und doch vermag er das Konzept zu kippen.

>> Teil einer Serie, Fortsetzung folgt >>

——————– Ergänzung 14.08.07 ———————-

Nachdem einige Zweifel an der Richtigkeit der Nachricht aufkamen habe ich mich um Klärung bemüht. Das Ergebnis stelle ich hier ungekürzt als Zitat ein: (mehr …)

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Ein amerikanischer Waschmittelhersteller

Dieser schaltete Mitte der 80er Jahre eine Anzeige in den arabischen Ländern,
wasche.jpg
die Wäscheberge als Motiv hatte. Links einen Berg schmutziger Wäsche, das Produkt in der Mitte und rechts als Ergebnis einen Berg sauberer Wäsche.
Was aber nicht beachtet wurde:

Araber lesen von rechts nach links.
Das Produkt floppte.

Mit einer umfassenden interkulturellen Recherche im Vorfeld wäre dieser Fehler zu vermeiden gewesen.
Für ein griffiges Marketingkonzept ist die Nachforschung (produkt- und standortbezogen) unerlässlich.
Der „kleine“ Dienstleister von Nebenan muß genauso auf diesen Aspekt seines Plans achten, wie der große, weltweite Konzern.

>> Teil einer Serie, Fortsetzung folgt >>

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